Archiv 2007
Eröffnung
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Di, 06. November 20:00 CinemaxX 8 Gäste: Axel Brötje, Mathias Claus (Vorfilm)
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Leergut (Vratne Lahve)
Regie: Jan Sverák, CZ 2007, 103 Min, 35 mm, Farbe, OmdU
Darsteller: Zdenek Sverák, Daniela Kolárová, Tatiana Vilhelmová
Der 65jährige Josef hat die aufmüpfigen Schüler von heute satt und macht von heute auf morgen Schluss mit dem Lehrerdasein in Prag. Aber immer nur daheim bei seiner
besseren Hälfte Trübsal blasen - das geht nicht. Schliesslich träumt der rüstige Graubart noch von jungen Dingern in Strapsen. Und einer Aufgabe. Also sucht er einen Job
- und landet nach allerlei Pleiten schließlich an der Leergutannahme eines Supermarkts. Dort fängt der Schwerenöter an, sich sachte kuppelnd für das Glück seiner Mitmenschen
zu interessieren: der Rentnerin von nebenan, schüchterner Kollegen, seiner Tochter, die soeben von ihrem Mann verlassen wurde und jetzt ihr Heil bei der katholischen Kirche
sucht, und zuletzt sogar das seiner vernachlässigten Frau...
Eine intelligente, ironische Komödie von Oscar-Preisträger Jan Sverák, der hier mit seinem Vater Zdenek Sverák als Autoren und grandios aufgelegtem Hauptdarsteller den
Erfolg von "Kolya" fortsetzt: In seiner Heimat wurde "Leergut" mit einer Million Zuschauern (bei 10 Millionen Einwohnern) der erfolgreichste Film seit Bestehen der
Republik. An der Seite von Zdenek Sverák glänzt Daniela Kolárová in der Rolle von Josefs Ehefrau Eliska - beide spielten schon vor 30 Jahren bei einem Film von Jiri
Menzel ein Ehepaar. Publikumspreise beim Internationalen Filmfestival Karlovy Vary und Filmfest Hamburg 2007.
Als Vorfilm zeigen wir:
Fische und Schiffe
Regie: Axel Brötje, Musik: Mathias Claus
D 2007, 8:20 Min, DVD, sw, o. Dialog
Ein kleiner Junge, ein Koch, ein Schiffer und ein schrecklicher Fisch. Lediglich von einem sparsamen, aber effektvollen
Piano begleitet, begeistert "Fische und Schiffe" mit kleiner Geschichte, aber großer Animation. Kongenial macht er
Anleihen bei den wundervollen Silhouetten Filmen von Lotte Reiniger, führt diese Tradition aber behutsam in das 21ste
Jahrhundert fort.
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