Archiv 2007

Kurzfilm-Musikpreis "Der Leo"



Daniel Westlund, LEO-Gewinner 2006

Das 21. filmfest präsentiert dieses Jahr zum fünften Mal den "Leo", unseren Kurzfilmpreis. Der "Leo" ist ein Auszeichnung, die von einer vierköpfigen Jury vergeben wird und speziell auf die Verbindung Film und Musik/Sound ausgerichtet ist. Ton und Bild für sich genommen treten hierbei in den Hintergrund - was im "Leo" zählt, ist die Zusammenführung dieser beiden wesentlichen filmischen Gestaltungselemente, ist die Kombination zu einem überzeugenden Ganzen.

Obwohl auch Musikclips im Wettbewerb laufen, zielt der "Leo" in erste Linie auf Beiträge, die mehr sind als die einfache Bebilderung von Musikstücken oder das schlichte Vertonen von Bildmaterial, sondern auf eigenständige Filme, die durch eine besonders originelle, individuelle Verbindung von bewegten Bildern und Klängen auffallen.

Die 29 Beiträge für den "Leo" stammen in diesem Jahr aus 13 Ländern, sind alle nicht älter als 18 Monate und entstammen den unterschiedlichsten Genres, vom Animationen zum Experimentalfilm, vom Kurzspielfilm bis zur ruhigen Dokumentation.

Das Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro wird zur Verfügung gestellt von der Stiftung Braunschweiger Land und geht zu gleichen Teilen an Regisseur/in und Komponist/in.


Der LEO - Block 1
Mi, 7. November 22:30 CinemaxX 3 Gäste:  Astrid Hagenguth, Grzegorz Muskala, Martin Frühmorgen, Phillip Lloyd Hegel, Jon Hegel, Ahmet Tas, Marko Meister
Fr, 9. November 15:00 CinemaxX 4 Gäste:  Astrid Hagenguth, Grzegorz Muskala, Martin Frühmorgen, Ahmet Tas, Marko Meister
 


Der LEO - Block 2
Do, 8. November 15:00 CinemaxX 3 Gäste:  Axel Brötje, Mathias Claus
Sa, 10. November 15:30 CinemaxX 2 Gäste:  Sam Huint, Axel Brötje, Mathias Claus
 

Neugierig auf die Leo-Gewinner der letzten Jahre? Kein Problem - die Filme sind hier live und in Farbe (bzw. s/w) zu sehen.


Präsentation des Heinrich- und Leo-Gewinnerfilms in Anwesenheit der Preisträger

So, 11. November 20:15 CinemaxX 2  




DIE JURY


Christian Halten



diplomierter Filmmusiker, Sounddesigner und Produzent. Studierte Musikwissenschaft in Saarbrücken und Filmmusik/Sounddesign an der Filmakademie Baden-Württemberg, an der er seither als Gastdozent tätig ist. Mitarbeit im Produktionsteam von Oscar-Preisträger Hans Zimmer in Hollywood. Eigene Produktionsfirma "Skylife Filmmusik und Sounddesign" samt Musikverlag, Spezialgebiet: Musik in Surround. Seine DVD "Off Space" wurde bei den Surround Music Awards in Los Angeles für den Horizon-Award nominiert. Zusammen mit Eric Mootz konzipierte Halten die Audiosoftware "SampleRobot", die auf der Musikmesse 2006 den Sonderpreis Innovation gewann.


Thom Palmen



Geboren in den Niederlanden, Anfang der 80er Emigration nach Schweden zum Studium der Kunst-, Ideengeschichte und Soziologie. Aus Enttäuschung, dass viele gute Filme keinen Verleiher finden, gründete er mit anderen Cineasten das "Umeå International Film Festival" in Schweden. Seit 1996 ist er dessen Künstlerischer Direktor. Palmen war Mitglied in zahlreichen Jurys von Festivals in Sofia, Dresden, Aix-en-Provence, Poznan und Puchon (Korea). Zur Förderung junger Filmemacher aus dem schwedischen Norden gründete er einen eigenen Verleihs, die Botnia Film. Von 1999 bis 2002 war er Generalsekretär der European Coordination of Film Festivals (ECFF), 2002 bis 2004 deren Präsident.


Michael P. Aust



Geschäftsführer der "Televisor Mediendienstleistungen GmbH" und "Troika Entertainment GmbH". Nach einer Ausbildung zum Bankkaufmann studierte er BWL und Theater-, Film u. Fernsehwissenschaften sowie Kunstgeschichte und Kulturmanagement in Köln und Wien. Aust war zunächst freier Journalist für Print u. TV, dann PR-Berater. 1993 gründete er die Film- und Medien-PR-Agentur "Televisor" (seit 1996 GmbH). 1999 Gründung Filmproduktion "Troika" ("101 Reykjavik", "Der Traum vom Schweben", "Die Eiserne Maria").


Ilona Rieke



Jahrgang 1979, macht derzeit ihren Magisterabschluss in Kulturwissenschaft, Anglistik/Amerikanistik und Philosophie an der Universität Bremen. Seit 2005 ist sie Redakteurin und Fotografin der einzigen deutschsprachigen Filmmusikzeitschrift, "Cinema Musica" (www.cinemamusica.de). Zusätzlich arbeitet sie als freie Journalistin für verschiedene Magazine und Onlineportale, vor allem die Filmzeitschrift "Ray", für die sie regelmäßig in den Sparten Musikdokumentation und Filmmusik tätig ist. Kurzfilme sind eine besondere Leidenschaft von ihr; u.a. war sie bereits zweimal Organisatorin und Jurymitglied des Bremer Kurzfilmfestivals "Young Collection".




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