Archiv 2006

Kurzfilm-Musikpreis "Der Leo"



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Das 20. filmfest präsentiert dieses Jahr zum vierten Mal den LEO, unseren Kurzfilm-Musikpreis, der von einer vierköpfigen Jury vergeben wird. Der LEO ist ein Preis, der speziell auf die Verbindung Film und Musik/Sound ausgerichtet ist, Ton und Bild für sich genommen treten hierbei in den Hintergrund. Was im LEO zählt, ist die Zusammenführung dieser beiden wesentlichen filmischen Gestaltungslemente, ist die Kombination zu einem überzeugenden Ganzen. Der Leo zielt dabei nicht auf Musikclips, obwohl auch solche im Wettbewerb laufen, sondern auf Filme, die durch eine originelle, individuelle oder innovative Verbindung von bewegten Bildern und Musik, oder ganz allgemein Klängen, auffallen. Die 25 Beiträge für den LEO stammen in diesem Jahr aus 8 Ländern, sind alle nicht älter als 18 Monate und entstammen allen denkbaren Genres, vom Animations- zum Experimentalfilm, vom Kurzspielfilm bis zur ruhigen Dokumentation. Das Preisgeld in Höhe von 2000 Euro wird zur Verfügung gestellt von der Stiftung Braunschweiger Land und geht zu gleichen Teilen an Regisseur/in und Komponist/in.


Der LEO - Block 1
Mi, 8. November 17:45 CinemaxX 3
Fr, 10. November 15:00 CinemaxX 3
 


Der LEO - Block 2
Do, 9. November 15:15 CinemaxX 2 Gast: Andrea Emonds
Sa, 11. November 15:00 CinemaxX 1 Gast: Raphael Gianelli
 





DIE JURY


Julian Benedikt



Geboren 1963 in Bayern. Julian Benedikt arbeitet als Darsteller, Drehbuchautor, Produzent, vor allem bekannt ist er als Regisseur. Sein Dokumentarfilm "Blue Note" (1996/97) erhielt zahlreiche Auszeichnungen und wurde für den Grammy nominiert. Nach einem Basisstudium klassischer Musik legte er 1992 sein Diplom an der Sorbonne in Paris ab, wo er als Saxofonist in der Rockband "Les Fleurs du Mal" spielte. Über die Musik, genauer durch die Bekanntschaft mit Chico Hamilton, ist Julian Benedikt zum Film gekommen. Seit 1994 produziert er verschiedene Musikvideos und Dokumentationen für ARTE und ZDF.

Seinen neuesten Film "Play your own thing" bringt er mit nach Braunschweig. Julian Benedikt lebt und arbeitet in München und Los Angeles.


Juliane Fuchs



Juliane Fuchs ist Festivalleiterin des "Backup Festivals - Neue Medien im Film", das in Kooperation mit der Fakultät Medien an der Bauhaus Universität Weimar jährlich seit 1999 stattfindet. Die diplomierte Mediengestalterin arbeitet außerdem bei dem französischen Ultrakurzfilmfestival "Très Court" mit, das gleichzeitig in mehr als 40 Städten weltweit stattfindet. Ihr eigener Kurzfilm "Alien Explorer" (1999) lief 2000 in der Reihe bitfilmFestival auf dem 16. internationalen Kurzfilmfest Hamburg.


Birgit Kahle-Hanusa



Jahrgang 1959, Studium der Anglistik, Amerikanistik und Indogermanistik in Mainz und Berlin mit Magister-Abschluss; zudem qua Stipendium ein weiterer Master of Arts-Titel an der University of East Anglia in Norwich, England (Comparative Literature). Seit 1983 Arbeit als freie Autorin primär beim Rundfunk, zunächst RIAS Berlin, in der Folge Deutschlandradio Berlin und nunmehr Deutschlandradio Kultur. Derzeitige Schwerpunkte: Filmmusik und Musical. Erwähnenswert: Mitarbeit (Recherche, Liner Notes) an der BMG-Serie "100 Jahre Film - 100 Jahre Filmmusik", sowie an einigen weiteren Filmmusik-Veröffentlichungen (klassische Filmmusik). Von 1985-1988 Herausgeberin der Filmharmonischen Blätter.


Jochen Schmidt-Hambrock



Geboren 1955 in Wuppertal. Er studierte bis 1981 an der Musikhochschule Köln. Im Anschluss machte er Aufnahmen und tourte mit Manfred Schoof, Michael Sagmeister und Friedrich Gulda. Ab 1984 war er Studiomusiker und Produzent in Köln, bis er 5 Jahre später Kontrabassist in Klaus Doldingers Band "Passport" wurde. Nebenher trat er mit der WDR-Big Band, Billy Cobham und anderen auf, bis er 1995 Solist im SWF-Sinfonieorchester wurde. 1996 bekommt "Jenseits der Stille" eine Oscarnominierung, an dessen Score Schmidt-Hambrock mitgearbeitet hat. Es folgen Spielfilm-Kompositionen, wie für "Nirgendwo in Afrika". Er ist Vorstandsmitglied des Composer Clubs, Gründungsmitglied der Deutschen Filmakademie, Angehöriger des GEMA-Werkausschusses und Delegierter im Deutschen Musikrat.




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