Archiv 2005

MADAME DUBARRY

Eine Sonderveranstaltung in Kooperation mit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung und dem Staatstheater Braunschweig

Fr, 11. November 20:00 Staatstheater Kleines Haus


Regie: Ernst Lubitsch, D 1919, 110 Min, 35 mm, sw, restaurierte Fassung
DarstellerInnen: Pola Negri, Harry Liedtke, Emil Jannings



Ein Pariser Reigen oder Wie frau sich nach oben schläft, um dann doch auf dem Schafott zu enden! Das Lehrmädchen Jeanne liebt den Studenten Armand, bändelt aber mit dem reichen Gesandten Don Diego an. Armand tötet den Nebenbuhler und wird ins Gefängnis geworfen. Es naht Graf Dubarry. Scheinehelich verheiratet mit dessen heruntergekommenen Bruder, wird Jeanne die Mätresse Ludwig XV. Vom König geliebt, vom Volke verachtet! Jugendliebe Armand verschreibt sich revolutionären Umtrieben. Der König stirbt, die Revolution bricht aus, Jeannes Kopf fällt unter der Guillotine. Ende.

Dem Film war ein rauschender Erfolg beschieden: Er lief monatelang nicht nur im Ufa-Palast am Zoo, sondern auch im Capitol, dem damals größten Kino New Yorks.



Carsten-Stephan Graf v. Bothmer

Das Internationale filmfest präsentiert in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Wilhelm Murnau-Stiftung die neu restaurierte Fassung der Madame Dubarry in Erstaufführung mit der Musik von Carsten-Stephan von Bothmer. Es spielen Mitglieder des Staatsorchesters Braunschweig.

Carsten-Stephan Graf v. Bothmer studierte Musik an der Universität der Künste in Berlin und hat mittlerweile mehr als 30 Stummfilmmusiken komponiert und aufgeführt, wie auf dem 16. Internationalen filmfest 2002 seine Musik zu "Die weiße Hölle vom Pitz Palü" mit Mitgliedern des Braunschweiger Staatsorchesters. Seine Partituren sind genauso stummfilmklassisch wie auch experimentell mit Synthesizer, Perkussion und Drumcomputer.




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