Archiv 2005

KURZFILMPREIS - DER LEO



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Das 19. filmfest präsentiert dieses Jahr zum dritten Mal den LEO, unseren Kurzfilmpreis, der von einer dreiköpfigen Jury vergeben wird. Der LEO ist ein Preis, der speziell auf die Verbindung Film und Musik/Sound ausgerichtet ist, Ton und Bild für sich genommen treten hierbei in den Hintergrund. Was im LEO zählt, ist die Zusammenführung dieser beiden wesentlichen filmischen Gestaltungslemente, ist die Kombination zu einem überzeugenden Ganzen. Der LEO zielt dabei nicht auf Musikclips, obwohl auch solche im Wettbewerb laufen, sondern auf Filme, die durch eine originelle, individuelle oder innovative Verbindung von bewegten Bildern und Musik, oder ganz allgemein Klängen, auffallen.

Die 26 Beiträge für den LEO stammen in diesem Jahr aus 13 Ländern, sind alle nicht älter als 18 Monate und entstammen allen denkbaren Genres, vom Animationen zum Experimentalfilm, vom Kurzspielfilm bis zur ruhigen Dokumentation. Das Preisgeld in Höhe von 2000 € wird zur Verfügung gestellt von der Stiftung Braunschweiger Land und geht zu gleichen Teilen an Regisseur/in und Komponist/in.


Der LEO - Block 1
Mi, 9. November 17:00 CinemaxX 4
Fr, 11. November 15:15 CinemaxX 1
 


Der LEO - Block 2
Do, 10. November 17:30 CinemaxX 4
Sa, 12. November 17:45 CinemaxX 4
 





DIE JURY


Enjott Schneider



Geboren 1950 in Weil am Rhein. Voller Name bis 1998 Norbert Jürgen Schneider. Er studierte Musik, Musikwissenschaft, Germanistik, Linguistik in Freiburg i. Br. (Promotion Dr. phil. 1977). Seit 1979 Lehrer an der Hochschule für Musik München (Professor für Musiktheorie, inzwischen für Filmkomposition); seit 1982 auch Gastdozent an der Hochschule für Fernsehen und Film München.

Der Komponist, Interpret und Dozent/Referent veröffentlichte Schriften zur Musiktheorie, Neuer Musik, Musik in audiovisuellen Medien. Er schrieb die Musik zu über 300 Filmen, neben Kinofilmen wie "Schlafes Bruder" auch zu TV-Serien wie "Marienhof" (ARD, 170 Folgen) und zu vielen TV-Filmen wie "Tatort".

1990 Bayerischer Filmpreis für Filmmusik; 1991 Bundesfilmband in Gold für Filmmusik, 2001 "Fipa d'or" (beste europäische Filmmusik "series et feuilletons") für den Soundtrack zum ARD-Vierteiler "Jahrestage" (Regie: Margarethe von Trotta).


Ralf Sausmikat



Geboren 1956. Er studierte Medienwissenschaften in Osnabrück, und beschäftigt sich seit 1978 mit Avantgarde- und Experimentalfilm. 1981 gündete er mit anderen den Internationalen Experimentalfilm Workshop. Ab 1988 übernahm er die künstlerische Leitung diverser Sektionen (Ausstellung, Film/Videoprogramme, Retrospektiven) des European Media Art Festival, Osnabrück. Sausmikat ist Leiter der Distribution und der Tourprogramme des EMAF, und seit 1995 Fachreferent des Goethe-Institut "Internationes" für die Experimentalfilmprogramme mit zahlreichen Präsentationen und Vorträge weltweit. 2003 war er Kurator der Ausstellung "Turbulent Screen" im Edith-Ruß-Haus für Medienkunst, Oldenburg.


Dietmar Kanthak



Geboren 1957 in Hannover. Studierte in Hannover, Göttingen, Manchester und Lille Anglistik und Romanistik. Er absolvierte ein Volontariat bei der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung und ist seit 1986 Redakteur im Feuilleton des General-Anzeigers in Bonn mit den Schwerpunkten Film und Theater. Für "epd Film" schreibt er Rezensionen und Beiträge zum Thema Filmmusik. Seit 2002 ist Dietmar Kanthak Mitglied der Jury des Preises der Deutschen Schallplattenkritik.




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