Archiv 2004
KURZFILMPREIS - DER LEO


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Das 18. filmfest präsentiert dieses Jahr zum zweiten Mal den LEO, unseren Kurzfilmpreis, der von einer dreiköpfigen Jury vergeben wird. Der LEO ist ein Preis, der speziell auf die Verbindung Film und Musik/Sound ausgerichtet ist, Ton und Bild für sich genommen treten hierbei in den Hintergrund. Was im "Leo" zählt, ist die Zusammenführung dieser beiden wesentlichen filmischen Gestaltungslemente, ist die Kombination zu einem überzeugenden Ganzen. Der Leo zielt dabei nicht auf Musikclips, obwohl auch solche im Wettbewerb laufen, sondern auf Filme, die durch eine originelle, individuelle oder innovative Verbindung von bewegten Bildern und Musik, oder ganz allgemein Klängen, auffallen.

Die 25 Beiträge für den "Leo" stammen in diesem Jahr aus 11 Ländern, sind alle nicht älter als 18 Monate und entstammen allen denkbaren Genres, vom Animationen zum Experimentalfilm, vom Kurzspielfilm bis zur ruhigen Dokumentation. Die dreiköpfige Jury vergibt einen ersten und einen zweiten Preis für die am besten gelungene Verbindung von Filmbild und Musik/Ton in einem Kurzfilm. Der erste Preis ist mit 2.000 € dotiert, der zweite mit 1.000 €. Das Preisgeld geht zu gleichen Teilen an Regisseur/in und Komponist/in.




DIE JURY


Robin Mallick



1970 als deutsch-indische Koproduktion im auf der Leinwand schon multipel präsentierten Wuppertal geboren. Nach Zivildienst und Banklehre in Düsseldorf wanderte er zur Universität Passau. Es folgte ein Studium von Sprachen, Wirtschafts- Kulturraumstudien mit dem Schwerpunkt Spanien Lateinamerika. In diesem Zusammenhang gab er auch ein einjähriges Gastspiel an der Universidad Complutense de. Seit 1998 ist er in Dresden ansässig. Seit 2000 arbeitet als Festivalleiter beim Filmfest Dresden. Seit 2002 Generalsekretär der European Coordination of Film Festivals, europäischen Netzwerk mit 235 Mitgliedsfestivals.


Peter Kiefer



geb. 1961 in Aachen, Studium als Komponist und Instrumentalist, MH Köln sowie Musik-, Film/Fernsehwissenschaften, Philosophie Universität Köln. Als Komponist und intermedialer Klangkünstler beschäftigt er sich seit Ende der 80er Jahre mit den künstlerischen Möglichkeiten von Musik, Klang und Geräusch im audiovisuellen Kontext. Seit 1984 Kompositionen und Musikperformances, Filmmusiken - u.a. für Dreyer‘s "La Passion de Jeanne d'Arc". Musiken für Fernsehen, Video, Ballett und Theater im In- und Ausland sowie experimentelle Kompositionen für Ensembles, Elektronik sowie für das Studio Akustische Kunst des WDR.

Seit 1992 lehrte er an der Kunsthochschule für Medien, von 2000-2004 als Professor und Leiter des MusicDept. Seit 2001 Professur für Neue Musik/Neue Medien an der Universität Mainz.


Jürgen Knieper



geboren 1941 in Karlsruhe. Die Mutter ist Geigerin, der Vater Pianist. Mit sieben Jahren bekam er seine ersten Klavierstunden. Nach dem Abitur 1961 studierte er Komposition in Berlin.

1970 entstand seine erste Filmmusik für Wim Wenders: "Die Angst des Tormanns beim Elfmeter". Hieraus entstand eine langjährige Zusammenarbeit, weitere Filme sind: "Der scharlachrote Buchstabe", "Der amerikanische Freund", "Der Himmel über Berlin" und "Lisbon Story". Weiterhin arbeitete er zusammen mit Veit Helmer, Helma Sanders, Hans Geissendörfer, Roland Klick, um nur einige zu nennen. Seit 1970 ist er auch im Fernsehen tätig, unter anderem für die beliebten Serien "Lindenstrasse", "Praxis Bülowbogen" und "Der König.




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